Dr. Andreas Cseh und Dr. Kaspar Strub

 

Kopfpraxis newsletter abonnieren

 

20.08.12, Neue Gratis-Dienstleistung: WLAN für unsere Patienten

Wir versuchen die Aufenthaltsdauer im Wartezimmer so kurz als möglich zu halten. Um die Zeit möglichst angenehm zu gestalten, haben wir für Sie einen gratis WLAN Zugang eingerichtet. Der Name und der Zugangscode sind im Wartezimmer angeschlagen. Wie bisher stehen Ihnen Tageszeitungen, diverse aktuelle Zeitschriften und für das leibliche Wohl Wasser zur Verfügung. Bei längeren Wartezeiten bieten wir Ihnen weiterhin auch gerne einen Kaffee oder Tee an.

 

25.06.12, Abstimmung managed care vom 17.6.12: die Freie Arztwahl bleibt!


Herzlichen Dank an alle, die zum Ausgang der Abstimmung beigetragen haben!
1'480'889 Stimmberechtigte legten ein NEIN in die Urne und nur 466'996 ein JA.

Wir möchten Ihnen weiterhin in gemeinsamer, gewissenhafter Verantwortung eine vernünftige und qualitativ hochstehende Medizin, in enger Zusammenarbeit mit von Ihnen gewünschten oder von uns empfohlenen Partnern anbieten. Folgenschwere Einschränkungen würden mit den Änderungen des Krankenversicherunggesetzes eingeführt, mit massiven Nachteilen für Sie als Patientin und Patient wie auch für Leistungserbringer wie unser Praxis-Team.

NEIN zur Abschaffung der freien Arztwahl
Wer weiterhin seinen Arzt frei wählen will, muss 15 Prozent statt 10 Prozent der Kosten selber bezahlen und dies bis zu einem Betrag von 1000 Franken statt wie bisher 500 Franken. Viele Versicherte werden so faktisch gezwungen, einem Managed-Care Netzwerk (integrierte Versorgung) beizutreten.

NEIN zur Abschaffung der freien Wahl des Spitals und der Apotheke
Netzwerke können Exklusivverträge abschliessen. Dann können Versicherte nicht nur ihren Arzt, sondern auch ihr Spital und ihre Apotheke  nicht mehr frei wählen.

NEIN zur Benachteiligung chronisch kranker Menschen
Chronisch kranke Menschen sind über Jahre bei den Ärzten ihres Vertrauens in Behandlung. Dies sichert Qualität und spart Kosten. Sind einige dieser Ärzte nicht im gleichen Managed-Care  Netzwerk, können sich chronisch Kranke nicht mehr von diesen behandeln lassen und müssen ihren Arzt wechseln.

NEIN zu teuren Knebelverträgen
Bis zu 3 Jahre können Krankenkassen die Versicherten an die Netzwerke binden. Wer wechseln will, muss neu eine hohe Austrittsprämie zahlen.

NEIN zu Rationierung und Zweiklassenmedizin
Ärzte-Netzwerke stehen unter Budgetdruck. Das kann zu Qualitätsverlust führen, weil auf Kosten der nötigen Behandlungen gespart wird. Es drohen Rationierung und Zweiklassenmedizin. (Die Nachteile sind aus Ländern bekannt, die solche System vor Jahren eingeführt haben, ks)

NEIN zu Wettbewerbsverzerrung und Qualitätsverlust
Bereits heute bestehen Ärzte-Netzwerke. Alle Beteiligten (Patienten, Ärzte, Krankenkassen) können freiwillig darüber entscheiden, ob sie sich diesen Netzwerken anschliessen möchten oder nicht. Die Netzwerke müssen sich im freien Markt bewähren. Die «Managed Care»-Vorlage hingegen belohnt flächendeckend alle «integrierten Netzwerke» – auch jene, die schlecht arbeiten. Dies führt zwingend zu einem Qualitätsverlust und begünstigt die Bildung unseriöser Netzwerke.

Das ist ein schlechtes Gesetz. Stimmen Sie NEIN!
Jede Stimme zählt!

Weitere Informationen und Quellenangaben: www.nein-zur-managed-care-vorlage.ch, www.managed-care-nein.ch und www.pulsus.ch

Besten Dank  für Ihre Unterstützung.
mit freundlichen Grüssen
Ihr Praxisteam auf der Lyss